Wie groß ist deine Versorgungslücke?
Berechne ehrlich, was dir später jeden Monat fehlt.
Was ist eingerechnet?
Schritt 1: Kassensturz
Automatisch aus deinem Einkommen geschätzt. Du kannst den Wert anpassen.
Grobe Schätzung auf Basis deines Nettoeinkommens (vereinfachtes Entgeltpunkte-Modell, Rechengrößen Stand 2026). Zeigt die heutige Kaufkraft und ersetzt keine offizielle Renteninformation der DRV.
Schritt 2: Finanzplan
Inflation entwertet künftiges Geld und erhöht deine benötigte Zielrente. Getrennt von der Rendite zu sehen.
Rendite ist der jährliche Ertrag deiner Geldanlage bis zur Rente und senkt die nötige Sparrate. Unabhängig von der Inflation.
* Vereinfachte Beispielrechnung. Die Rentenbezugsdauer ist eine feste Modellannahme (statistische Lebenserwartung ab Rentenbeginn); bei Renteneintritt vor 67 wird die gesetzliche Rente um 0,3 % je Monat gekürzt. Die gesetzliche Rente bleibt im Modell nominal konstant. Steuern und individuelle Vertragsdetails (z. B. Riester, Rürup, bAV) werden nicht abgebildet. Keine Anlage- oder Vorsorgeberatung.
Inflation ist der stille Räuber deiner Rente.
Zuerst legst du deine Zielrente fest: das Nettoeinkommen, das du dir im Alter wünschst (heutige Kaufkraft). Diesen Betrag rechnen wir mit der Inflationsrate über die Jahre bis zum Renteneintritt hoch. Das ist der Betrag, den du dann tatsächlich brauchst, um deinen gewünschten Lebensstandard zu halten.
Dann ermitteln wir deine erwartete Rente: die gesetzliche Rente (im Modell nominal konstant; bei Renteneintritt vor 67 mit dem gesetzlichen Abschlag von 0,3 % je Monat) plus den Betrag, den dein heute schon angespartes Vorsorgekapital zur Rentenzeit monatlich abwirft. Dafür wird das Kapital über die Jahre verzinst und anschließend nach der Rentenbarwertformel über die statistische Rentenbezugsdauer entnommen.
Die Lücke ist die Differenz. Die nötige Sparrate berechnen wir umgekehrt: Welches Kapital bräuchtest du zusätzlich, um die Lücke über die Rentenbezugsdauer zu decken? Und welche monatliche Sparrate über die Jahre bis zur Rente führt zu genau diesem Kapital? Beide Schritte beruhen auf der klassischen Annuitäten- und Endwertformel mit monatlicher Verzinsung.
Gut zu wissen: Rentenlücke
- Was ist die Rentenlücke? Der Unterschied zwischen dem Geld, das du im Alter zum Leben brauchst, und dem, was gesetzliche und vorhandene private Rente tatsächlich bringen.
- Warum Inflation so viel ausmacht. Bei 2,5 % Inflation hat dein Geld in 25 Jahren nur noch rund die halbe Kaufkraft. Was heute reicht, reicht später oft nicht mehr.
- Das Rentenniveau sinkt. Die gesetzliche Rente ersetzt im Schnitt nur einen Teil des letzten Nettoeinkommens. Die Differenz musst du selbst schließen.
- Früh anfangen ist der größte Hebel. Je länger dein Geld arbeitet, desto kleiner ist die nötige Sparrate. Wer wartet, muss deutlich mehr pro Monat aufbringen.
- Wie geht es weiter? Dieser Rechner gibt dir die Größenordnung. Welche Bausteine konkret zu dir passen, klärst du am besten in einem persönlichen Gespräch.